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Beißindex und Angelwetter

BLUELINDEN

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Analyse von App-foxy

Beim Angeln entscheidet nicht nur Geduld, sondern auch die Frage, ob Wetter und Bedingungen gerade zu einem guten Biss passen. Genau hier setzt Beißindex und Angelwetter von BLUELINDEN an. Die kostenlose Sport-App richtet sich an Menschen, die vor dem Ausflug eine schnelle Einschätzung der Angelbedingungen suchen, statt verschiedene Wetterinformationen mühsam selbst zusammenzutragen. Ich finde den Ansatz besonders praktisch, wenn ich spontan entscheiden möchte, ob sich der Weg ans Wasser lohnt.

Mein Eindruck ist allerdings nicht, dass die App das Angeln ersetzt oder einen sicheren Fang verspricht. Sie ist eher ein zusätzliches Werkzeug für die Vorbereitung. Der Beißindex kann eine Orientierung liefern, während Wetter, Gewässer, Jahreszeit, Köderwahl und die eigene Erfahrung weiterhin eine große Rolle spielen. Wer diese Einordnung versteht, bekommt eine angenehm unkomplizierte Hilfe. Wer dagegen eine vollständige Angelverwaltung, detaillierte Gewässerkarten oder eine umfassende Wetterstation erwartet, sollte seine Erwartungen etwas zurücknehmen.

Wie übersichtlich die wichtigsten Informationen im Alltag wirken

Der größte Vorteil liegt für mich in der klaren Grundidee: Angelwetter und Bisswahrscheinlichkeit sollen nicht in einer langen Liste schwer vergleichbarer Wetterwerte untergehen. Eine gute Angel-App muss nicht jede denkbare Information zeigen, sondern zuerst die Frage beantworten, ob die aktuellen Bedingungen grundsätzlich interessant wirken. Der Beißindex bündelt diese Orientierung auf eine Weise, die auch für Einsteiger verständlicher sein kann als einzelne Werte zu Luftdruck, Wind oder Temperatur.

Gerade vor einem frühen Angelausflug ist das hilfreich. Ich möchte dann nicht erst mehrere Ansichten öffnen und mir aus unterschiedlichen Angaben selbst eine Einschätzung bilden. Ein kurzer Blick auf die App kann genügen, um die Planung zu unterstützen. Das ist auch für Personen angenehm, die mit Fachbegriffen noch nicht vertraut sind oder sich beim Lesen umfangreicher Wetterdaten schnell verlieren.

Die Oberfläche wirkt in diesem Zusammenhang dann am stärksten, wenn sie den Blick auf die zentrale Aussage lenkt. Für Menschen mit eingeschränkter Lesesicherheit ist eine verständliche Bewertung leichter zugänglich als eine dichte Sammlung von Zahlen. Gleichzeitig sollte man den Index nicht blind übernehmen. Eine einfache Anzeige ist zwar schnell erfassbar, erklärt aber nicht automatisch jede Besonderheit des eigenen Gewässers.

Ich würde deshalb empfehlen, die App zunächst in Ruhe zu Hause auszuprobieren. So lässt sich herausfinden, wo die wichtigsten Angaben stehen und wie sie sich im Tagesverlauf verändern. Wer die Anwendung erst am Ufer bei schlechtem Licht, Wind oder Zeitdruck öffnet, hat weniger Gelegenheit, sich mit der Darstellung vertraut zu machen. Diese kleine Vorbereitung macht die Nutzung deutlich entspannter.

Die App ist in der Kategorie Sport eingeordnet und kostenlos erhältlich. Das senkt die Einstiegshürde erheblich: Man kann sie installieren und prüfen, ob die Darstellung zur eigenen Art des Angelns passt, ohne vorher eine Kaufentscheidung treffen zu müssen. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe, darunter eine Abrechnung über Google Play in Höhe von 6,99 €. Vor einer kostenpflichtigen Nutzung würde ich genau prüfen, welche zusätzlichen Möglichkeiten dadurch freigeschaltet werden und ob sie für den eigenen Zweck wirklich nötig sind.

Für die Orientierung zur technischen Einordnung ist außerdem wichtig, dass die aktuelle Version 2.3.2 mindestens Android 6.0 voraussetzt. Das macht sie auch für ältere Android-Geräte grundsätzlich interessant. Bei älteren Smartphones hängt die tatsächliche Bedienbarkeit aber nicht nur vom Betriebssystem ab, sondern ebenso von Bildschirmgröße, Kontrast, Geschwindigkeit und dem Zustand des Geräts.

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Beißindex und Angelwetter screenshot 1

Lesbarkeit für unterschiedliche Sehbedürfnisse

Ein Beißindex kann gegenüber einer klassischen Wetter-App einen praktischen Lesbarkeitsvorteil haben, weil er die Angelperspektive in den Mittelpunkt stellt. Statt selbst aus mehreren Messwerten eine Bedeutung abzuleiten, erhält man eine stärker zusammengefasste Einschätzung. Das hilft besonders dann, wenn kleine Einzelwerte oder viele wechselnde Angaben anstrengend zu lesen sind.

Dennoch würde ich die App nicht automatisch als für jede Sehfähigkeit gleichermaßen geeignet bezeichnen. Ob Texte, Symbole oder Farbunterschiede gut erkennbar sind, hängt stark vom verwendeten Gerät und der jeweiligen Darstellung ab. Wer Farben nur eingeschränkt unterscheiden kann, sollte sich nicht allein auf farbliche Signale verlassen. Entscheidend ist, ob die Information zusätzlich durch Text oder eine eindeutige Bezeichnung verständlich bleibt.

Ein konkreter Tipp aus meiner Sicht: Ich würde den Index nicht als einzige Entscheidungsgrundlage verwenden, sondern die Aussage mit den übrigen sichtbaren Angaben und der eigenen Erfahrung abgleichen. Das ist nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch inklusiver. Wenn eine einzelne Farbe oder ein kleines Symbol schwer erkennbar ist, bleibt die Entscheidung dadurch weniger abhängig von genau diesem visuellen Element.

Auch bei altersbedingter Sehschwäche kann die Nutzung vom Smartphone abhängen. Ein größeres Display erleichtert das Lesen, während ein kleines Gerät am Wasser schnell unpraktisch wird. Wer unterwegs eine starke Vergrößerung benötigt, sollte vor dem Angelausflug testen, ob die Systemvergrößerung und die App-Darstellung miteinander gut funktionieren. Eine Anwendung kann einfache Inhalte anbieten und sich trotzdem auf einem bestimmten Telefon unbequem anfühlen.

Navigation, Bedienaufwand und motorische Grenzen

Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik ist eine reduzierte Anzahl klarer Schritte grundsätzlich ein Pluspunkt. Eine App, die hauptsächlich eine angelbezogene Wetterbewertung liefert, kann weniger anstrengend sein als eine umfangreiche Anwendung mit vielen Ebenen, Filtern und Eingabefeldern. Das gilt besonders für Nutzer, die unterwegs nicht lange auf kleine Schaltflächen tippen möchten.

Ob die Bedienung tatsächlich leichtfällt, hängt jedoch von der Größe der Bedienelemente und der Anordnung auf dem jeweiligen Gerät ab. Am Wasser sind die Bedingungen selten ideal: Man trägt vielleicht Handschuhe, hält eine Tasche oder steht auf unebenem Untergrund. Deshalb würde ich die wichtigsten Ansichten bereits vor dem Start öffnen und mir merken, wie ich zur benötigten Information gelange. So muss ich später weniger präzise Eingaben unter Zeitdruck machen.

Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit können von der App profitieren, weil sie eine Entscheidung über den Angelausflug teilweise von zu Hause aus vorbereiten lässt. Wer nicht spontan lange am Gewässer bleiben kann, kann die Bedingungen vorher prüfen und die verfügbare Zeit gezielter einsetzen. Das macht die Anwendung nicht zu einer Mobilitätshilfe, aber sie kann unnötige Wege vermeiden helfen.

Für Nutzer, die auf Sprachsteuerung oder alternative Eingabemethoden angewiesen sind, würde ich die Bedienung vorab mit dem eigenen Smartphone testen. Ich halte es für riskant, aus der einfachen Produktidee automatisch auf eine vollständig angepasste Bedienung zu schließen. Wenn eine alternative Steuerung nicht alle Elemente zuverlässig erreicht, kann eine ansonsten übersichtliche App trotzdem zur Hürde werden.

Unterwegs am Wasser: Licht, Wetter und Aufmerksamkeit

Die eigentliche Stärke eines Angelwetter-Werkzeugs zeigt sich nicht nur auf dem Sofa, sondern in der Vorbereitung auf eine konkrete Situation. Nehmen wir einen typischen freien Vormittag: Ich überlege, ob ich an ein bekanntes Gewässer fahre, öffne die App und nutze den Beißindex als ersten Hinweis. Danach kombiniere ich diese Einschätzung mit meiner Erfahrung zu diesem Platz. Wenn die Bedingungen wenig vielversprechend wirken, kann ich meine Zeit anders planen; wenn sie interessant aussehen, nehme ich trotzdem nur das mit, was ich für den Tag wirklich brauche.

Dieser Ablauf ist auch für Menschen hilfreich, die Pausen, Begleitung oder eine bestimmte Aufenthaltsdauer einplanen müssen. Die App kann dabei helfen, den Ausflug bewusster zu organisieren, statt ohne Vorbereitung loszufahren. Für Personen mit eingeschränkter Ausdauer ist das ein sinnvoller Unterschied: Eine kurze Prüfung vor dem Aufbruch kann die Entscheidung erleichtern, ob sich eine längere Anfahrt oder ein kurzer Aufenthalt lohnt.

Am Ufer kommen aber neue Schwierigkeiten hinzu. Direkte Sonne kann den Bildschirm spiegeln, Regen kann die Bedienung erschweren und kalte Finger verringern die Treffgenauigkeit beim Tippen. Ich würde die App deshalb nicht als Werkzeug betrachten, das man ständig während des Angelns bedienen muss. Besser ist es, die Informationen vorher zu prüfen und nur bei Bedarf erneut nachzusehen. So bleibt die Aufmerksamkeit bei der Umgebung und der eigentlichen Tätigkeit.

Für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen ist eine visuell dargestellte Angelprognose grundsätzlich interessanter als ein rein akustischer Hinweis. Trotzdem sollte man nicht annehmen, dass jede wichtige Information automatisch über mehrere Sinneskanäle ausgegeben wird. Wer akustische Hinweise nicht nutzen kann, sollte darauf achten, ob die relevanten Aussagen direkt lesbar sind. Umgekehrt kann eine rein visuelle Darstellung für Menschen mit starker Sehbeeinträchtigung weniger geeignet sein.

Was der Beißindex leisten kann und wo seine Grenzen liegen

Ich sehe den Index vor allem als Entscheidungshilfe für die Planung, nicht als Versprechen. Ein günstiger Wert bedeutet nicht, dass an jedem Platz und zu jeder Uhrzeit Fische aktiv sein müssen. Ebenso kann ein weniger günstiger Wert einen erfolgreichen Angelausflug nicht ausschließen. Gewässerstruktur, Tiefe, Wassertrübung, Köder, Technik und die Kenntnis des jeweiligen Reviers lassen sich nicht vollständig in eine einzelne Bewertung pressen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu manchen allgemeinen Wetter-Apps. Diese liefern oft sehr viele Informationen, überlassen die Interpretation aber vollständig dem Nutzer. Die Angel-App nimmt mir einen Teil dieser Übersetzungsarbeit ab. Dafür ist sie weniger geeignet, wenn ich Wetterdaten selbst detailliert analysieren oder verschiedene Orte mit vielen individuellen Kriterien vergleichen möchte.

Gegenüber einer persönlichen Erfahrungsroutine hat die App ebenfalls eine andere Rolle. Ein erfahrener Angler kennt vielleicht typische Windrichtungen, bevorzugte Stellen und wiederkehrende Muster seines Gewässers besser als jede allgemeine Prognose. Für Anfänger kann der Index dagegen ein guter Einstieg sein, weil er einen Anlass bietet, Wetter und Fischaktivität überhaupt bewusster miteinander zu verbinden.

Ein nicht ganz offensichtlicher Nutzen liegt darin, dass man den eigenen Eindruck systematischer hinterfragen kann. Ich würde mir vor einem Ausflug kurz notieren, wie der Index wirkt, und später vergleichen, wie sich die Bedingungen tatsächlich angefühlt haben. Dabei geht es nicht um eine wissenschaftliche Auswertung, sondern um eine persönliche Lernroutine. Mit der Zeit kann man besser einschätzen, wann die App für den eigenen Angelplatz hilfreich ist und wann die lokale Erfahrung stärker wiegt.

Für wen die Anwendung besonders sinnvoll ist

Ich empfehle sie vor allem Einsteigern, Gelegenheitsanglern und Menschen, die vor einem Ausflug eine schnelle angelbezogene Orientierung möchten. Auch wer zwischen mehreren möglichen Tagen wählen muss, kann den Beißindex als zusätzlichen Anhaltspunkt verwenden. Die kostenlose Basis macht es leicht, die App ohne großes Risiko kennenzulernen.

Sie kann außerdem für Familien oder Angelgruppen praktisch sein, wenn nicht alle Beteiligten dieselbe Erfahrung mit Wetterwerten haben. Eine gemeinsame, leicht verständliche Ausgangsinformation erleichtert das Gespräch über die Planung. Dabei sollte die Entscheidung nicht als unumstößliche Prognose präsentiert werden. Gerade Anfänger lernen mehr, wenn sie den Index mit Beobachtungen vor Ort und der Erklärung erfahrener Angler verbinden.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität sehe ich den größten Wert in der Vorbereitung. Die App kann helfen, einen Ausflug nicht völlig unvorbereitet anzutreten und die verfügbare Zeit besser einzuschätzen. Sie löst aber keine anderen Anforderungen des Angelns, etwa den Zugang zum Ufer, das Tragen der Ausrüstung oder die Sicherheit auf rutschigem Gelände. Wer in diesen Bereichen Unterstützung benötigt, sollte die App als kleinen Teil der Planung verstehen.

Auch Menschen mit Konzentrationsproblemen können von einer fokussierten Anzeige profitieren, sofern die wichtigsten Informationen ohne unnötige Suchwege erreichbar sind. Ich würde trotzdem vermeiden, die App während einer stressigen Situation ständig zu kontrollieren. Die beste Nutzung ist aus meiner Sicht kurz, bewusst und in einen einfachen Ablauf eingebettet.

Wann eine andere Lösung besser passt

Wer eine vollständige Wetteranalyse sucht, ist mit einer spezialisierten Wetter-App möglicherweise besser bedient. Dort lassen sich je nach Anwendung mehr meteorologische Details und unterschiedliche Darstellungen finden. Für die konkrete Frage „Wie wirken die Bedingungen auf das Angeln?“ ist eine allgemeine Wetter-App aber oft weniger direkt. Die Entscheidung hängt daher davon ab, ob ich Daten selbst auswerten möchte oder eine kompakte angelbezogene Einordnung bevorzuge.

Auch für sehr erfahrene Angler kann der Mehrwert begrenzt sein. Wenn ich meine besten Zeiten und Stellen bereits aus jahrelanger Beobachtung kenne, liefert mir ein allgemeiner Index vielleicht nur eine grobe Ergänzung. In diesem Fall würde ich die App eher als schnellen Gegencheck verwenden, nicht als zentrale Grundlage für die Planung.

Weniger passend ist sie außerdem für Nutzer, die eine umfangreiche Dokumentation erwarten. Wer Fangberichte, Ausrüstungsverwaltung, Gewässerkarten oder eine persönliche Sammlung von Angelplätzen in einem einzigen System organisieren möchte, braucht wahrscheinlich eine andere Art von Anwendung. Der Reiz dieser App liegt gerade in der Konzentration auf Bissvorhersage und Angelwetter.

Die kostenpflichtige Option sollte ebenfalls zur eigenen Nutzungsweise passen. Für gelegentliche Ausflüge würde ich zuerst die kostenlose Nutzung ausreizen und erst danach überlegen, ob die zusätzlichen Funktionen den Preis rechtfertigen. Wer nur selten angelt, braucht nicht automatisch ein erweitertes Angebot. Für regelmäßige Nutzer kann eine solche Erweiterung sinnvoller sein, sofern sie den persönlichen Ablauf tatsächlich verbessert.

Verbleibende Barrieren und praktische Vorsicht

Die größte mögliche Barriere ist für mich die Abhängigkeit vom Smartphone. Ein älteres oder kleines Gerät, schlechte Sicht im Freien und unzuverlässige Bedienung können den Komfort deutlich verringern. Deshalb sollte man wichtige Entscheidungen nicht davon abhängig machen, dass die App am Wasser jederzeit problemlos verfügbar ist. Eine kurze Vorbereitung und ein eigener Plan bleiben sinnvoll.

Eine weitere Grenze betrifft die Verständlichkeit des Index selbst. Eine zusammengefasste Bewertung ist schnell, aber nicht immer selbsterklärend. Wer nicht weiß, wie stark die Anzeige die eigene Erfahrung ergänzen soll, könnte sie überbewerten. Ich würde den Wert deshalb als Hinweis lesen und anschließend fragen: Passt das zu dem, was ich über dieses Gewässer, die Tageszeit und das Wetter beobachte?

Für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten ist außerdem wichtig, dass die Nutzung nicht nur vom Inhalt, sondern auch von der persönlichen Wahrnehmung abhängt. Große Schrift, klare Kontraste, Sprachsteuerung oder alternative Bedienformen können je nach Gerät und System unterschiedlich funktionieren. Praktisch heißt das: Die App sollte vor dem ersten längeren Ausflug in der eigenen Umgebung getestet werden, nicht erst unter schwierigen Bedingungen.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren macht die Anwendung auch für sehr junge Nutzer grundsätzlich unproblematisch einordenbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kinder am Wasser ohne Aufsicht handeln sollten. Die App kann eine Planung unterstützen, ersetzt aber weder Begleitung noch Sicherheitsregeln. Gerade bei Familienausflügen sollten Erwachsene die eigentliche Verantwortung behalten.

Mein inklusives Urteil zur Angelhilfe

Nach meiner Einschätzung ist Beißindex und Angelwetter eine zugängliche Idee für alle, die eine schnelle und angelbezogene Wetterorientierung suchen. Die Konzentration auf den Beißindex kann die Informationsmenge reduzieren und damit Einsteigern, Gelegenheitsnutzern und Menschen helfen, die sich mit umfangreichen Wetterdaten schwertun. Auch bei eingeschränkter Mobilität kann die Vorbereitung zu Hause einen praktischen Nutzen haben.

Gleichzeitig würde ich die Anwendung nicht pauschal als barrierefrei bezeichnen. Ob sie für eine bestimmte Person gut funktioniert, hängt von Sehvermögen, Motorik, Gerät, Licht und den eigenen Bedienhilfen ab. Die App bietet vor allem eine vereinfachte inhaltliche Perspektive; daraus folgt nicht automatisch eine Anpassung an jede körperliche oder sensorische Voraussetzung.

Mit einem Durchschnitt von 4,3 aus rund 2,9 Tausend Bewertungen und mehr als 100 Tausend Installationen hat sie bereits eine beachtliche Reichweite. Sie ist am 23.04.2021 erschienen und wird von BLUELINDEN entwickelt. Diese Eckdaten ändern nichts an meiner wichtigsten Empfehlung: Erst kostenlos ausprobieren, dann die Darstellung auf dem eigenen Gerät und unter realistischen Bedingungen beurteilen.

Mein persönliches Fazit fällt positiv, aber bewusst nüchtern aus. Die App ist dann stark, wenn ich schnell eine angelbezogene Entscheidungshilfe brauche, nicht wenn ich ein vollständiges Angel- oder Wettersystem erwarte. Für einen spontanen Ausflug, die Planung eines kurzen Zeitfensters oder den Einstieg in die Verbindung von Wetter und Fischaktivität ist sie einen Versuch wert. Wer detaillierte Wetteranalyse, umfangreiche Aufzeichnungen oder eine besonders individuell anpassbare Bedienung benötigt, sollte zusätzlich nach einer anderen Lösung suchen.

Häufig gestellte Fragen zu Beißindex und Angelwetter

Was ist „Beißindex und Angelwetter“ und wofür kann ich die App verwenden?

„Beißindex und Angelwetter“ richtet sich an Angler, die ihre Ausflüge besser nach den aktuellen Wetter- und Angelbedingungen planen möchten. Die App kombiniert typischerweise Informationen wie Temperatur, Wind, Luftdruck, Niederschlag, Mondphase und weitere Wetterdaten zu einer Einschätzung der möglichen Beißaktivität. Sie dient als praktische Orientierung, ersetzt aber weder eigene Erfahrung noch die Beachtung lokaler Vorschriften und Sicherheitsregeln.

Wie zuverlässig ist der angezeigte Beißindex tatsächlich?

Der Beißindex ist eine berechnete Empfehlung und keine Garantie für Fangerfolg. Zwar können Faktoren wie Luftdruck, Windrichtung, Temperatur, Tageszeit und Mondphase hilfreiche Hinweise liefern, doch reagieren Fischarten und Gewässer sehr unterschiedlich. Auch Köderwahl, Gewässerkenntnis, Wasserstand und das Verhalten der Fische spielen eine wichtige Rolle. Nutzer sollten den Index daher als zusätzliche Entscheidungshilfe und nicht als verbindliche Vorhersage verstehen.

Welche Wetter- und Angelinformationen bietet die App?

Je nach Standort und verfügbaren Daten kann die Anwendung verschiedene Angaben zum Angelwetter anzeigen. Dazu gehören unter anderem aktuelle Temperaturen, Wetterlage, Windgeschwindigkeit und Windrichtung, Niederschlagswahrscheinlichkeit, Luftdruck, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sowie Informationen zu Mondphasen. Der daraus berechnete Beißindex soll die Daten übersichtlich zusammenfassen. Vor dem Download empfiehlt es sich, die genaue Funktionsliste der jeweiligen Android- oder iOS-Version zu prüfen.

Benötigt „Beißindex und Angelwetter“ eine Internetverbindung oder Standortzugriff?

Für aktuelle Wetterdaten und standortbezogene Vorhersagen ist in der Regel eine Internetverbindung erforderlich. Die App kann außerdem nach einer Standortfreigabe fragen, damit automatisch passende Wetterinformationen für den aktuellen Aufenthaltsort geladen werden. Wer keinen Standortzugriff erlauben möchte, kann häufig alternativ einen Ort manuell auswählen. Ohne Internet oder aktuelle Standortdaten können bestimmte Funktionen eingeschränkt sein oder veraltete Werte anzeigen.

Ist die App kostenlos und gibt es Werbung oder kostenpflichtige Funktionen?

Ob „Beißindex und Angelwetter“ vollständig kostenlos genutzt werden kann, hängt von der jeweiligen Version und dem verwendeten App-Store ab. Viele Wetter- und Angel-Apps finanzieren sich durch Werbung oder bieten zusätzliche Funktionen über In-App-Käufe beziehungsweise ein Abonnement an. Dazu können werbefreie Nutzung, erweiterte Vorhersagen oder zusätzliche Standorte gehören. Prüfen Sie vor der Installation die Preisangaben, Berechtigungen und Zahlungsbedingungen im offiziellen Store.

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Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung wichtiger Angelbedingungen auf einen Blick.
  • Hilft bei der Planung von Angelausflügen anhand aktueller Wetterdaten.
  • Beißzeiten können die Auswahl des besten Angelzeitpunkts erleichtern.
  • Praktisch für spontane Entscheidungen unterwegs.
  • Kompakte Informationen statt aufwendiger Wetterrecherche.

Nachteile

  • Vorhersagen können je nach Region und Wetterlage ungenau sein.
  • Für manche Gewässer fehlen möglicherweise detaillierte lokale Angaben.
  • Einige Funktionen könnten eine Internetverbindung voraussetzen.
  • Der Beißindex ersetzt keine Erfahrung und Gewässerkenntnis.
  • Werbung oder kostenpflichtige Zusatzfunktionen können die Nutzung einschränken.
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